Ms. Meeple
Ansichten einer Spielernatur
Ms. Meeple, Maskottchen des Starnberger Spiele Verlags, begeistert mit ihren Fotos auf Instagram eine wachsende Fangemeinde. Bevor sie das neue Spiel „Eiswürfeln“ auf Promotion-Tournee begleitet, trafen wir sie in Starnberg zum Gespräch.
Starnberger Seeleben: Ms. Meeple, empfinden Sie, als Botschafterin des Starnberger Spiele Verlags, Bezeichnungen wie „Spielfigur“ oder „Pöppel“ als Reduzierung?
Ms. Meeple: Warum sollte ich? Das ist ja das, was ich bin. Und ich bin ausgesprochen gern eine Spielfigur - vor allem eine rote. Gelb wäre ich nicht ganz so gerne.
Starnberger Seeleben: Ist Spiel für Sie Beruf oder Berufung?
Ms Meeple: Nun ja, allein durch meine Form bin ich ja quasi zum Spielen geschaffen. Leider wird man als Spielfigur nicht immer ganz ernst genommen. Das ist schade, da ich mit dem Spielen durchaus ein ernsthaftes Ziel verfolge.
Starnberger Seeleben: Spiel ist also nicht gleichzusetzen mit Spaß?
Ms. Meeple: Doch natürlich. Spielen ist Spaß, aber auch lernen. Und wenn beides zusammentrifft, ist das für mich perfekt. Für Kinder ist das noch ganz selbstverständlich. Erwachsenen geht der Spieltrieb, und damit eine gewisse Leichtigkeit, zum Teil etwas verloren. Ich würde mich freuen, wenn ich die Menschen anregen könnte, dem Spielerischen wieder mehr Raum zu geben. George Bernard Shaw hat gesagt: „Wir hören nicht auf zu spielen, weil wir alt werden. Wir werden alt, weil wir aufhören zu spielen.“
Starnberger Seeleben: Mit ihrer Sparringpartnerin, Spiele-Entwicklerin Tanja Philippeit, sind Sie oft am See und in der Region unterwegs – wie kann man sich Ihre Zusammenarbeit vorstellen?
Ms. Meeple: Wir halten uns gegenseitig auf Trab. Tanja bringt Bewegung in mein eher statisches Dasein und ich ermögliche ihr damit, neue Perspektiven einzunehmen. So nehmen wir miteinander regelmäßig kleine Auszeiten vom Alltag und schaffen Raum für Kreativität.
Starnberger Seeleben: Raum, in dem auch Ihre Instagram-Impressionen („starnbergerspiele“) entstehen?
Ms. Meeple: Ja, sie geben durchaus wieder, wie wichtig und reizvoll verschiedene Blickwinkel und Perspektiven für uns sind, um neue Spielideen zu entwickeln.
Starnberger Seeleben: Können wir uns, angesichts all der Probleme in der Welt, wie Klimawandel und Co, den Luxus, zu spielen eigentlich noch leisten?
Ms. Meeple: Spielen ist doch kein Luxus! Im Spiel werden viele grundlegende Fähigkeiten entwickelt, die für Problemlösungen wichtig sind. Außerdem hat es eine wichtige soziale Funktion. Mit der zunehmenden Digitalisierung kommen soziale Kontakte immer öfter zu kurz. Gesellschaftsspiele bringen Familien wieder näher zusammen, verbinden Generationen miteinander. Man lernt den Umgang mit anderen, entdeckt vielleicht bisher unbekannte Eigenschaften an ihnen. Platon hat schon gesagt: „Im Spiel kann man einen Menschen in einer Stunde besser kennenlernen als im Gespräch in einem Jahr.“
Erfrischend neu: Eiswürfeln
Bei der coolen Spieleneuheit „Eiswürfeln“ füllen Risiko, Glück und Strategie den Eisbecher.
Extra cool: Dank Ms. Meeple können Sie die „Eiswürfeln“-Neuheit hier auch gewinnen.
Einfach Postkarte / Mail mit Name und Adresse einsenden an: Redaktion Starnberger Seeleben, Stichwort „Eiswürfeln“, Etztalstr. 13, 82335 Berg / E-Mail: redaktion@starnberger-seeleben.de
>> Gibt’s natürlich auch im Spielhaus Starnberg, Hanfelder Str. 17
















